Unser digitaler Espresso für Teilnehmer*innen in Leitungsfunktion soll Sie anregen - mit soliden Erkenntnissen, erfolgreichen Modellen guter Führungsarbeit und Tipps für Ihren Führungsalltag. Das alles mit einem überschaubaren Zeiteinsatz von 90 Minuten. Die Zutaten sind ein Kurzvortrag, Ihre Fragen und eine kleine Diskussionsrunde. Dieser ‚Blick über den Tellerrand‘ möchte Ihnen etwas mitgeben, was Ihren (Leitungs-)Alltag leichter und klarer macht.
HINWEIS Wir treffen uns digital per MS Teams oder ZOOM. Falls Ihnen das Programm nicht geläufig ist, nutzen Sie bitte bereits 15 Minuten vor dem Beginn des Führungs-Espressos den Link, den wir Ihnen im Vorfeld Ihrer Teilnahme zusenden. Unsere Referentin Frau Dr. Jutzi erklärt Ihnen alles Wesentliche, damit Sie später entspannt folgen können. Mit Ihrer Anmeldung bekommen Sie als Reißleine auch eine Telefoneinwahl. Wir geben unser Möglichstes, dass Ihre Teilnahme nicht an der Technik scheitert.
Zielgruppe:Führungskräfte aus allen Arbeitsfeldern ReferentIn:Dr. Katrin Jutzi TeilnehmerInnen:6-12 Kosten:35 Anmeldung bis:22.04.2026
Selbstverletzendes Verhalten hat viele Facetten und wechselhafte Erscheinungsbilder. Wenn Klient*innen sich selbst verletzen, stellt dies durchaus auch im beruflich-begleitenden Kontext eine Herausforderung dar. Oftmals fällt es schwer, der Gratwanderung zwischen Mitgefühl, Ärger und professionellem Abstand bzw. unterstützenden Handlungen Stand zu halten. Deshalb wollen wir in diesem Seminar über das Thema SVV ins Gespräch kommen.
Ziel ist es, eine sichere Haltung im Umgang mit sich verletzenden Menschen zu erarbeiten und dabei in Balance zu bleiben.
Im Fokus stehen unter anderem Begriffsbestimmung, Risikofaktoren und Erklärungsmodelle. Ebenso sollen Symptome und Therapiemöglichkeiten betrachtet werden. Hierzu gehören mögliche Strategien der Krisenbegleitung und das Entwickeln von alternativen Verhaltensmustern für und mit Betroffenen.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Kathrin Schmutzler TeilnehmerInnen:5-12 Kosten:130 Anmeldung bis:23.04.2026
Dieser Workshop lädt dazu ein, die Tools aus dem DBTSkillstraining kennenzulernen und direkt praktisch auszuprobieren. In einer
offenen und praxisnahen Atmosphäre erhalten Sie Einblicke in die vielfältigen Methoden der DBT (Dialektisch-Behaviorale Therapie), von Achtsamkeit über Stresstoleranz und Emotionsregulation bis hin zu zwischenmenschlichen Fertigkeiten.
Die Auswahl der vorgestellten Tools erfolgt flexibel nach den Interessen der Teilnehmenden. Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen und der kollegiale Austausch, mit dem Ziel, die Methoden direkt in die eigene Arbeitspraxis zu übertragen.
Ursprünglich wurde das Skillstraining von Marsha Linehan für Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung entwickelt. Gleichzeitig bietet es ein wertvolles Instrument zur Selbstfürsorge und kann situativ sowie alltagstauglich im Klientenkontakt angewendet werden.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Marika Dieme TeilnehmerInnen:5-12 Kosten:130 Anmeldung bis:18.05.2026
Herausfordernde Verhaltensweisen von Klient*innen, bringen auch erfahrene Kolleg*innen gelegentlich an die Grenze der Belastbarkeit. Eine professionelle Reaktion auf Provokationen und Beleidigungen fällt nicht immer leicht, besonders dann, wenn Einschüchterungsversuche Wirkung zeigen. Gerade in angstbesetzten Momenten entsteht ein Gefühl der Hilflosigkeit. Sich der Situation nicht gewachsen zu fühlen kann dazu führen, dass, um des „lieben Frieden“ Willens, aggressives Verhalten geduldet wird.
Nachgiebigkeit erzeugt aber mitunter gesteigerte Forderung, somit wirken fehlende Grenzsetzungen als Verstärker und führen langfristig zum Statusverlust. Lernen Sie, in Krisensituationen souverän zu reagieren und dabei die eigenen Aggressionen bewusst zu steuern, um nicht die Beziehung zur Klientel zu gefährden.
HINWEIS ______ In diesem Seminar werden konkrete Interventionstechniken trainiert, um die Handlungsfähigkeit in Konflikt- und Krisensituationen zu verbessern.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Thomas Lohan TeilnehmerInnen:6-12 Kosten:160 Anmeldung bis:02.06.2026
Die Kommunikation mit Menschen in psychotischen Krisen fühlt sich für Fachkräfte im Bereich der psychosozialen Versorgung oftmals wie ein Gespräch auf unterschiedlichen Wellenlängen an – nicht selten begleitet von einem Empfinden von Unsicherheit oder gar Ohnmacht. Gleichzeitig bleibt der Wunsch, in Kontakt zu bleiben und hilfreich zu wirken.
In diesem Workshop erarbeiten wir gemeinsam praxisnahe Impulse und Strategien für den Umgang mit Menschen in psychotischen Krisen. Anhand konkreter Fallbeispiele lernen wir, typische Stolpersteine und Chancen in der Kommunikation zu erkennen und konstruktiv zu nutzen. Dabei wird insbesondere die Rolle der eigenen Haltung und Perspektive, sowie die besondere
Wirkung von Beziehung und Vertrauen beleuchtet. Dieser Workshop verbindet psychologisches Wissen mit praktischen Erfahrungen aus der psychosozialen Arbeit. Ziel ist es, durch die gemeinsame Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen der Kommunikationsgestaltung Ihre Handlungssicherheit zu stärken – und so zu einer vertrauensvollen und unterstützenden Beziehungsgestaltung beizutragen.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Tillmann Schwebe TeilnehmerInnen:5-12 Kosten:130 Anmeldung bis:15.06.2026
Trotz aller Präventivmaßnahmen lassen sich Gewaltsituationen nicht immer vermeiden. Deshalb ist es wichtig, darauf vorbereitet zu sein, um auch in bedrohlichen Situationen die Handlungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Nicht bei jeder auffälligen Person besteht die Gefahr eines körperlichen Übergriffes. Menschen, die allerdings entschlossen sind, Gewalt anzuwenden,
können kaum durch verhaltenssteuernde Methoden gestoppt werden. Es geht nicht darum einen Kampf zu gewinnen. Vielmehr geht es darum, die Situation zu verändern, um Zeit zu gewinnen, eine Flucht zu ermöglichen oder um Hilfe zu bekommen. Jeder, auch noch so kleine, Schritt verändert die Situation und zeigt Möglichkeiten auf, welche vorher nicht sichtbar waren. Lernen
Sie in diesem Training wichtige Grundlagen und wirkungsvolle Techniken kennen, um bei Übergriffen angemessen reagieren zu können.
HINWEIS ______ In diesem Seminar werden die Teilnehmer*innen in praktischen Übungen mit potenziellen Gewalttaten konfrontiert und es werden alternative Verhaltensweisen, Schutz und Befreiungstechniken eingeübt.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Thomas Lohan TeilnehmerInnen:6-12 Kosten:160 Anmeldung bis:18.08.2026
Genogrammarbeit ist weit mehr als das bloße Erfassen biografischer Daten oder familiärer Beziehungsmuster. Richtig angewendet
wird sie zu einem lebendigen Instrument, das Ressourcen, Be-lastungen und generationsübergreifende Dynamiken sichtbar und verstehbar macht.
In dieser Fortbildung vertiefen Sie Ihr Wissen über die Arbeit mit Genogrammen und lernen ergänzende methodische Ansätze kennen, um diese gezielt in der Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ein-zusetzen. Dabei steht das Verstehen komplexer Lebensgeschichten ebenso im Mittelpunkt wie die Frage, wie sich durch die Arbeit mit Genogrammen Veränderungs- und Entwicklungsprozesse anregen lassen.
Gemeinsam erproben wir praxisnahe Techniken, reflektieren Fallbeispiele und erkunden, wie Genogrammarbeit sowohl diagnostisch als auch ressourcenorientiert in die psychosoziale Arbeit integriert werden kann.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Andreas Kappl TeilnehmerInnen:6-12 Kosten:150 Anmeldung bis:19.08.2026
Die Fallwerkstatt Sozialrecht führt, ausgehend von realen sozial- und leistungsrechtlichen Fällen, zu verschiedenen Herangehensweisen und Lösungsansätzen sozialrechtlicher Fragestellungen und Strategien. Dabei erhalten die Teilnehmer*innen „nebenbei“ ein vertieftes Verständnis für die Logik der einzelnen Bereiche des Sozialrechts. Sie werden befähigt, aus diesem Verständnis heraus Problemstellungen einzuordnen sowie Handlungsoptionen und Alternativen in schwierigen sozial- und leistungsrechtlichen Fällen abzuleiten. Das Seminar befasst sich ebenso mit der Systematisierung des Sozialrechtes als auch mit dem Verwaltungsverfahren. Dabei wird der Weg von den verschiedenen Antragsformen über den Bescheid bis hin zu den vielfältigen Chancen der Rechtsmittel wie Anhörung, Widerspruch und Klage gezeichnet.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Uta Kuntzsch TeilnehmerInnen:5-12 Kosten:130 Anmeldung bis:25.08.2026
Wenn Klient*innen das Leben als unerträglich wahrnehmen und glauben, starke Emotionen nicht mehr bewältigen zu können oder
gar über Suizid nachdenken, stellt dies auch im beruflich-begleitenden Kontext eine erhebliche Belastung dar. Deshalb wollen wir in diesem Seminar über das noch immer tabuisierte Thema Suizidalität ins Gespräch kommen.
Ziel ist es, eine größere Sicherheit oder auch Mut beim Umgang mit diesem Thema zu erlangen. Im Fokus stehen unter anderem Begriffsbestimmung, Risikofaktoren und rechtliche Grundlagen in Bezug auf freiheitsentziehende Maßnahmen. Es sollen ebenso Phasen der Suizidalität betrachtet werden, um suizidale Entwicklungen erkennen und verstehen zu können. Hierzu gehören
mögliche Strategien der Krisenbegleitung, die Erstellung eines Notfallplanes, Hinweise zur Risikoabschätzung und zur Beziehungsgestaltung mit suizidalen Patient*innen im beruflichen Kontext. Thema wird auch die Trauerbegleitung
und die Lebensbewältigung von Angehörigen nach einem Suizid und der praktische Umgang im beruflichen Rahmen (Gedenkmöglichkeiten, Abschiednehmen können usw.) sein.
Neben Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch wollen wir auch mit konkreten Übungen aus dem mentalen Training, Möglichkeiten der Selbstfürsorge bei diesen herausfordernden Arbeitsinhalten ausprobieren, um selbst fokussiert und im Gleichgewicht bleiben zu können.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Kathrin Schmutzler TeilnehmerInnen:5-12 Kosten:130 Anmeldung bis:27.08.2026
Ein Workshop, der sich auf die Gesprächsführung und Beratung in herausfordernden sozialen Situationen konzentriert. Die Veranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit in der Gruppe neues auszuprobieren und Ideen zu festigen. Ziel soll sein, dass Sie schwierigen Situationen in Zukunft gelassener begegnen können.
Im Workshop werden wir unter anderem auf der Grundlage von Noyon & Heidreichs „Schwierige Situationen in Beratung und Therapie“ verschiedene, herausfordernde Beratungssituationen simulieren und gemeinsam bearbeiten. Von Ihnen eingebrachte Fälle und Themen wie abweichende Wertvorstellungen, Antriebslosigkeit, mangelnde Veränderungsmotivation oder ausdauerndes
Schweigen von Adressat*innen werden im Mittelpunkt stehen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Austausch und praktischen Übungen. Sie werden sowohl die Rolle der Berater*innen als auch die der Adressat*innen übernehmen, um praxisnahe Erfahrungen zu sammeln. Zur Reflexion der Selbst- und Fremdwahrnehmung und für gezielte Feedback-Möglichkeiten
können wir die Übungssequenzen nach Wunsch auch auf Video aufzeichnen. Freuen Sie sich auf einen Tag voller wertvoller Impulse, praxisnaher Beispiele und intensivem Austausch.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Claas Nußbaum TeilnehmerInnen:6-12 Kosten:150 Anmeldung bis:03.09.2026
In der Arbeit mit Klient*innen bietet das DBT-Skillstraining einen strukturierten und zugleich alltagsnahen Ansatz, um mit intensiven Gefühlen, Stress und zwischenmenschlichen Herausforderungen konstruktiv umzugehen. Die Methoden verbinden Achtsamkeit, Emotionsregulation und Stresstoleranz und eröffnen damit vielfältige Zugänge für die Beratungspraxis.
Gleichzeitig besteht häufig die Herausforderung darin, passende Interventionen situationsgerecht auszuwählen und an die individuellen Bedürfnisse und Ressourcen der Klient*innen anzupassen. Die Wirksamkeit der einzelnen Skills hängt dabei stark vom jeweiligen Kontext sowie von der persönlichen Lebensrealität der Betroffenen ab.
Durch die Verbindung von theoretischen Impulsen und praxisorientierten Übungen werden zentrale Techniken des DBT- Skillstrainings vermittelt und erprobt. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit den Methoden zu entwickeln und diese reflektiert sowie flexibel in den eigenen Arbeitskontext zu integrieren.
Zielgruppe:Personen, die in Beratung, Betreuung, Therapie und Pflege arbeiten ReferentIn:M.Sc. Angela Tiedt Kosten:75 Anmeldung bis:03.09.2026
Unser digitaler Espresso für Teilnehmer*innen in Leitungsfunktion soll Sie anregen - mit soliden Erkenntnissen, erfolgreichen Modellen guter Führungsarbeit und Tipps für Ihren Führungsalltag. Das alles mit einem überschaubaren Zeiteinsatz von 90 Minuten. Die Zutaten sind ein Kurzvortrag, Ihre Fragen und eine kleine Diskussionsrunde. Dieser ‚Blick über den Tellerrand‘ möchte Ihnen etwas mitgeben, was Ihren (Leitungs-)Alltag leichter und klarer macht.
HINWEIS Wir treffen uns digital per MS Teams oder ZOOM. Falls Ihnen das Programm nicht geläufig ist, nutzen Sie bitte bereits 15 Minuten vor dem Beginn des Führungs-Espressos den Link, den wir Ihnen im Vorfeld Ihrer Teilnahme zusenden. Unsere Referentin Frau Dr. Jutzi erklärt Ihnen alles Wesentliche, damit Sie später entspannt folgen können. Mit Ihrer Anmeldung bekommen Sie als Reißleine auch eine Telefoneinwahl. Wir geben unser Möglichstes, dass Ihre Teilnahme nicht an der Technik scheitert.
Zielgruppe:Führungskräfte aus allen Arbeitsfeldern ReferentIn:Dr. Katrin Jutzi TeilnehmerInnen:6-12 Kosten:35 Anmeldung bis:14.09.2026
Burnout und Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Ihre Auswirkungen reichen weit über das individuelle Erleben hinaus – sie betreffen Teams, Organisationen und ganze Arbeitskulturen. Langanhaltende Erschöpfung, Rückzug und verminderte Belastbarkeit sind oft erste Signale, die leicht übersehen werden.
Dieses Seminar lädt dazu ein, den Blick für solche frühen Warnzeichen zu schärfen und achtsam auf Belastungen zu reagieren – bei anderen wie auch bei sich selbst. Die Teilnehmenden lernen, psychische Krisen im betrieblichen Kontext sicher zu erkennen, professionell anzusprechen und Betroffene empathisch zu begleiten. Im Fokus steht eine achtsame Haltung, die Verständnis, Klarheit und Fürsorge verbindet. Ziel ist es, psychische Gesundheit im Arbeitsumfeld zu fördern, Rückfällen vorzubeugen und den Weg nach Erkrankung zurück in den Berufsalltag respektvoll und unterstützend zu gestalten.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Diethard Scheit TeilnehmerInnen:5-12 Kosten:130 Anmeldung bis:24.09.2026
In der therapeutischen und beratenden Arbeit gewinnen achtsamkeits- und akzeptanzbasierte Ansätze zunehmend an Bedeutung. Sie bieten sowohl Klient*innen als auch Berater*innen die Möglichkeit, Gedanken, Gefühle und körperliche Reaktionen bewusster wahrzunehmen, ohne diese unmittelbar bewerten oder verändern zu müssen. Dadurch kann ein hilfreicher Abstand zu belastenden inneren Prozessen entstehen und der Umgang mit schwierigen Erfahrungen nachhaltig verbessert werden.
Gleichzeitig stellt die Anwendung dieser Methoden in der Praxis besondere Anforderungen: Nicht jede Technik ist für jede Situation gleichermaßen geeignet, und insbesondere bei stark belasteten Klient*innen bedarf es eines sensiblen und dosierten Vorgehens. Die Balance zwischen Akzeptanz und Veränderung sowie die Förderung von Selbstwirksamkeit spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die Schulung vermittelt grundlegende Konzepte sowie ausgewählte Übungen aus achtsamkeits- und akzeptanzbasierten Verfahren. Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis zu entwickeln und die Methoden sicher und flexibel in die eigene Beratungs- oder Therapiepraxis zu integrieren.
Zielgruppe:Personen, die in Beratung, Betreuung, Therapie und Pflege arbeiten ReferentIn:Maximilian Ehlers M.Sc. Kosten:75 Anmeldung bis:28.09.2026
Nach einem Überblick zur Vielfalt seelischer Krisen steht bei diesem Workshop verbale Deeskalation bei herausfordernden Verhaltensweisen im Mittelpunkt. Zum Verständnis dieser Verhaltensweisen werden Faktoren aller Beteiligten Umgebungsfaktoren, eigene Anteile, Anteile des Klienten) analysiert, die zum Auftreten aggressiver Verhaltensweisen beitragen könnten. In konkreten Übungen werden Haltungen und Techniken zur verbalen Deeskalation vorgestellt und geübt. Neben der Wissensvermittlung und der konkreten Übung in Rollenspielen wird der Workshop Ihnen die Gelegenheit geben, sich mit anderen Seminarteilnehmer über Ihre Haltung, Ihre Erfahrungen und Ihre schon vorhandenen Kompetenzen auszutauschen.
Zielgruppe:Personen, die in Beratung, Betreuung, Therapie und Pflege arbeiten ReferentIn:Dipl. Psych. Claudia Dahm-Mory Kosten:130 Anmeldung bis:07.10.2026
Dieser interaktive Workshop lädt dazu ein, die Vielfalt systemischer Methoden kennenzulernen und auszuprobieren. In einer offenen und praxisnahen Atmosphäre erhalten Sie die Möglichkeit, sowohl kurze Interventionen als auch umfangreichere Methoden zu erkunden und direkt anzuwenden. Gemeinsam tauchen wir in verschiedene Beratungsmethoden, systemische Fragetechniken und unterstützende Tools ein. Die Auswahl der Methoden erfolgt flexibel im Seminar, abgestimmt auf die Interessen der Teilnehmenden. Der Fokus liegt auf praktischen Übungen und dem kollegialen Austausch, um die Anwendungsmöglichkeiten in der eigenen Arbeit zu vertiefen. Während der Übungen schlüpfen Sie sowohl in die Rolle der Berater*innen als auch der Klient*innen, um praxisnahe Erfahrungen zu sammeln. Zur Unterstützung der Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie zur Reflexion können wir
Übungssequenzen auf Wunsch auch per Video aufzeichnen und gemeinsam auswerten. Ziel ist es, den Teilnehmenden wertvolle Anregungen, praktischer Beispiele und intensiven Austausch zur Thematik nahezubringen.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Claas Nußbaum TeilnehmerInnen:6-12 Kosten:150 Anmeldung bis:15.10.2026
Kulturelle Vorstellungen von Gesundheit, Krankheit und psychischem Erleben können in Beratung und Unterstützungspraxis einen zentralen Einfluss darauf haben, wie Symptome wahrgenommen, ausgedrückt und bewältigt werden. Im venezolanischen Kontext sind oft verschiedene Dimensionen des Wohlbefindens eng miteinander verknüpft.
Diese Schulung richtet sich an Fachkräfte, die in der Arbeit mit der venezolanischen Community in Deutschland tätig sind. Eine erfahrene Ärztin vermittelt Einblicke in kulturelle Gesundheitsperspektiven, kommunikative Besonderheiten und typische Erwartungshaltungen im Umgang mit Krankheit und psychischer Belastung. Anhand von Fallbeispielen und interaktiven Elementen werden kulturelle Konzepte, Barrieren und Chancen für eine kultursensible, respektvolle Beratungspraxis erarbeitet.
Zielgruppe:Personen, die mit zugewanderten und geflüchteten Menschen arbeiten, Interessierte ReferentIn:Elizabeth Daza Kosten:75 Anmeldung bis:19.10.2026
In diesem Seminar werden Methoden und Strategien vermittelt, um bedürfnisgerecht und wirksam mit Menschen mit ADHS zusammenzuarbeiten. Dabei werden verschiedene Perspektiven beleuchtet: Welche Besonderheiten sollten Kolleg*innen, Sozialarbeitende oder Beratende beachten? Was wünschen sich Menschen mit ADHS von ihrem beruflichen Umfeld, von Behörden oder von Beratungspersonen? Das Seminar wird von zwei Perspektiven geleitet: einer Person mit ADHS und
einer neurotypischen Fachperson, die beruflich mit ADHS arbeitet. Dadurch wird ein praxisnaher und differenzierter Einblick in die Bedürfnisse und Erfahrungen von Menschen mit ADHS ermöglicht.
Teilnehmende sind eingeladen, eigene Erfahrungen, Fallbeispiele, Herausforderungen und Fragen einzubringen, sodass gemeinsam Lösungsstrategien entwickelt und erprobt werden können. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu erleichtern und ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen mit ADHS zu fördern.
Zielgruppe:Menschen mit ADHS, Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Freya Hausotte & Radek Thümmler TeilnehmerInnen:5-12 Kosten:130 Anmeldung bis:22.10.2026
Sind Sie neu in der Leitungsfunktion und fragen sich: Was mache ich, wenn z. B. Konfliktgespräche anstehen? Wie setze ich neue Akzente? Wie gehe ich mit erfahreneren Mitarbeitenden um? Wie behalte ich die Freude, auch wenn Team-Gewitter im Anmarsch sind? Falls Sie sich mit ähnlichen Themen beschäftigen, dann seien Sie in diesem Seminar willkommen und erkunden Sie mit anderen Kolleg*innen, was am Anfang besonders wichtig ist. Darum soll es gehen:
– an die eigene Persönlichkeit und Stärken ankoppeln – sich der eigenen Haltung und dem Stil bewusster werden
– in der Rolle wirksam werden – in Kontakt und in professioneller Nähe sein
– Leitungs-Tools: angesagte, traditionelle – was passt und was nicht
– Unannehmlichkeiten verantwortungsvoll und authentisch meistern – Kritik, Konflikte und andere Herausforderungen
In diesem Seminar haben Sie Zeit zum Reflektieren, zum Austauschen und zum Ausprobieren. Ein Skript und themenbezogene Arbeitsblätter fassen wichtige Inhalte zusammen. PS: Wie lange Sie sich als neu in der Leitungsrolle verstehen, können Sie für
sich selbst festlegen.
Zielgruppe:Teamleiter*innen aus allen Arbeitsfeldern ReferentIn:Dr. Katrin Jutzi TeilnehmerInnen:6-12 Kosten:150 Anmeldung bis:23.10.2026
Excel ist doch viel zu kompliziert! Übersichten, Berechnungen und Tabellen werden lieber in ungeeigneten Anwendungen mühselig
„per Hand“ erstellt und bearbeitet. Jede Tabelle wird „neu erfunden“. Dabei ist Excel ein mächtiges und vielseitiges Werkzeug – wenn man weiß, wie es zu bändigen ist. Hat man sich erst einmal an das Programm herangetastet, eröffnet es eine Reihe ungeahnter Möglichkeiten für den Arbeitsalltag.
Ziel des Seminares ist es, die Teilnehmenden praxisorientiert zur Arbeit mit Excel zu ermutigen und die Möglichkeiten des Programms aufzuzeigen. Sie werden in die Funktionsweisen und die „Logik“ von Excel herangeführt und erlernen Grundlagen zu ausgewählten Besonderheiten. Angesprochen werden Interessierte, die sich bisher wenig an das Programm herangetraut haben, es aber praktisch in ihrer Arbeit anwenden wollen.
HINWEIS ______ Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop mit der Version MS Office Excel 2007 oder höher zur Veranstaltung
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Uta Kuntzsch TeilnehmerInnen:5-10 Kosten:130 Anmeldung bis:27.10.2026
Digitale Welten sind heute fester Bestandteil des gesellschaftlichen und privaten Lebens. Sie eröffnen neue Chancen der Teilhabe, Information und Kommunikation – bergen aber zugleich erhebliche Risiken. Für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen können der Umgang mit Online-Medien, sozialen Netzwerken und digitalen Kommunikationsformen besondere Herausforderungen und Gefahrenquellen darstellen.
Das Seminar beleuchtet die Risiken des Netzes aus psychosozialer Perspektive – von Internetsucht bis hin zu digitaler sexueller Gewalt – und sensibilisiert für problematische Dynamiken, die online entstehen können. Neben einem Überblick über typische Risikofaktoren werden Schutzmechanismen, Präventionsansätze und Handlungsmöglichkeiten im professionellen Kontext vorgestellt.
Ziel ist es, Fachkräfte zu befähigen, Risiken frühzeitig zu erkennen, Betroffene kompetent zu begleiten und digitale Lebenswelten bewusst in die psychosoziale Arbeit einzubeziehen.
HINWEIS Wir treffen uns digital per MS Teams oder ZOOM. Falls Ihnen das Programm nicht geläufig ist, nutzen Sie bitte bereits 15 Minuten vor dem Beginn des Führungs-Espressos den Link, den wir Ihnen im Vorfeld Ihrer Teilnahme zusenden. Unser Referent erklärt Ihnen alles Wesentliche, damit Sie später entspannt folgen können. Mit Ihrer Anmeldung bekommen Sie als Reißleine auch eine Telefoneinwahl. Wir geben unser Möglichstes, dass Ihre Teilnahme nicht an der Technik scheitert.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung ReferentIn:Andreas Kappl TeilnehmerInnen:6-15 Kosten:75 Anmeldung bis:26.10.2026
Die psychiatrische Akutversorgung ist für viele außerhalb der Klinik ein schwer greifbares Feld – geprägt von Unsicherheiten, zugespitzten Vorstellungen und nicht selten auch von Mythen über geschützte Stationen. Bilder von Zwang und Eskalation stehen dabei oft im Vordergrund. Gleichzeitig zeigt der Arbeitsalltag ein deutlich differenzierteres Bild: Zwischen Krisenintervention, Beziehungsarbeit und psychosozialen Rahmenbedingungen entsteht ein komplexes Setting, in dem schnelle Entscheidungen und sensibles Handeln gleichermaßen gefragt sind.
In Kontakt mit stark belastetet Klient*innen stellt sich dabei oft die Frage, was Ihnen in akuten psychiatrischen Krisen tatsächlich erwartet und wie Übergänge zwischen ambulanter Unterstützung und stationärer Versorgung gestaltet werden können.
Die Schulung verbindet einen realitätsnahen Einblick in die Abläufe einer geschützten Akutstation mit fachlichen Impulsen und praxisnahen Beispielen aus dem Alltag eines langjährigen Stationspsychologen. Ziel ist es, gängige Annahmen zu hinterfragen, Handlungssicherheit zu stärken und die Zusammenarbeit an den Schnittstellen der Versorgung zu verbessern.
Zielgruppe:Interessierte, Mitarbeiter*innen aus psychosozialen und öffentlichen Einrichtungen ReferentIn:M.Sc. Julian Birkenstock Kosten:75 Anmeldung bis:28.09.2026
Migrationserfahrungen sind immer auch geprägt von kulturellen Hintergründen, individuellen Lebenswegen und gesellschaftlichen Erwartungen im Ankunftsland. Am Beispiel Georgiens zeigt sich, wie stark Werte, Familienstrukturen und soziale Normen den Alltag und die Selbstwahrnehmung von Menschen beeinflussen – und wie diese sich im Leben in Deutschland verändern oder neu ausgehandelt werden.
In der Beratungspraxis entstehen dabei mitunter Unsicherheiten, wenn kulturelle Prägungen, Rollenbilder und Kommunikationsweisen unterschiedlich interpretiert werden. Gleichzeitig bietet ein vertieftes Verständnis dieser Hintergründe die Chance, Beziehungen sensibler zu gestalten und Ressourcen gezielter zu erkennen.
Diese Schulung gibt einen persönlichen und praxisnahen Einblick in georgische Kultur und Lebensrealitäten in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen alltagsnahe Beispiele, kulturelle Besonderheiten sowie Raum für Austausch und Reflexion.
Zielgruppe:Personen, die mit zugewanderten und geflüchteten Menschen arbeiten, Interessierte ReferentIn:Irma Tchankoshvili Kosten:75 Anmeldung bis:03.11.2026
Kritik zu üben gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben – sie verlangt Fingerspitzengefühl, Klarheit und eine gute Beziehungsebene. In diesem Seminar erarbeiten wir gemeinsam, wie Sie Kritikgespräche so gestalten können, dass sie wirksam, respektvoll und tragfähig bleiben.
Sie lernen:
den passenden Rahmen für Kritikgespräche zu setzen,
sich mental vorzubereiten und innere Stärke aufzubauen,
rote Linien zu erkennen und klar zu benennen,
Kritikpunkte anzusprechen, ohne Ihr Gegenüber zu verletzen,
und die Beziehung auch nach dem Gespräch konstruktiv weiterzugestalten.
Das Seminar bewegt sich an der Schnittstelle von Psychologie, Menschenkenntnis und Führungs-techniken. Es möchte Sie darin unterstützen, auch vor schwierigen Gesprächen gelassen zu bleiben – weil Sie wissen, dass Sie gut vorbereitet und sicher sind.
HINWEIS Wir treffen uns digital per MS Teams oder ZOOM. Falls Ihnen das Programm nicht geläufig ist, nutzen Sie bitte bereits 15 Minuten vor dem Beginn des Führungs-Espressos den Link, den wir Ihnen im Vorfeld Ihrer Teilnahme zusenden. Unsere Referentin Frau Dr. Jutzi erklärt Ihnen alles Wesentliche, damit Sie später entspannt folgen können. Mit Ihrer Anmeldung bekommen Sie als Reißleine auch eine Telefoneinwahl. Wir geben unser Möglichstes, dass Ihre Teilnahme nicht an der Technik scheitert.
Zielgruppe:Teamleiter*innen aus allen Arbeitsfeldern ReferentIn:Dr. Katrin Jutzi TeilnehmerInnen:6-15 Kosten:75 Anmeldung bis:06.11.2026
Einsamkeit gehört zu den größten seelischen Herausforderungen des höheren Lebensalters. Wenn vertraute Menschen fehlen, Mobilität nachlässt oder das soziale Umfeld kleiner wird, kann Rückzug schnell zur Gewohnheit werden. Oft bleibt die daraus entstehende seelische Not unerkannt – bis sie sich in Depression, Antriebslosigkeit oder gar suizidalen Gedanken
äußert.
Dieses Seminar richtet den Blick auf die leisen Formen der Einsamkeit und ihre Folgen für die psychische Gesundheit älterer Menschen. Im Mittelpunkt steht, wie Fachkräfte sensibel wahrnehmen, professionell ansprechen und gezielt Wege eröffnen können, die Teilhabe und Lebensfreude stärken. Die Teilnehmenden lernen, frühe Warnsignale von Depression und Suizidgefahr
im Alter zu erkennen und Menschen ermutigend dabei zu unterstützen, Hilfs- und Begegnungsangebote anzunehmen. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu gewinnen, um seelische Stabilität, Lebensqualität und Würde älterer Menschen nachhaltig zu fördern – mit Empathie, Kompetenz und Zuversicht.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit, Ergotherapie, Pflege und medizinischen Versorgung, in der stationären und ambulanten Pflege sowie Mitarbeitende im Sozialdienst von Wohnungsunternehmen und bei der Ausbildung von Alltagsbegleite*innen für Senior*innen ReferentIn:Diethard Scheit TeilnehmerInnen:5-12 Kosten:130 Anmeldung bis:12.11.2026